• Stressfrei durch den Alltag – Tipp 3 – ‚Die Anerkennungsfalle‘

    Welche Ansprüche hast du an dein eigenes Leben?

    Hier gibt es natürlich unterschiedliche Bereiche …
    einen interessanten und sinnvollen Job, eine*n Partner*in mit ebenfalls gutem oder auch besseren Job, eine Vorzeigefamilie mit Kindern, die in der Schule und im Sport ebenfalls sehr gute Leistungen zeigen, einen attraktiven Wohnort mit schönem Umfeld, stets sauber, aufgeräumt und gut gestaltet, einen Balkon oder Garten, der gepflegt und getrimmt allzeit zum Verweilen einlädt. Als Gastgeber*in wird Besonderes, selbst frisch Zubereitetes, serviert und fröhlich das eigene Umfeld voller Stolz präsentiert.

    Und nun kommst auch noch du als Person… das eigene Optimum beim Aussehen und einer guten Figur, und einer super sportlichen und mentalen Fitness mit anerkennenswerten Hobbies und Interessen….

    Ja, hast du es schon beim Lesen gemerkt?

    SO EIN LEBEN ist anstrengend, besonders wenn einige der Ansprüche gleichzeitig erfüllt werden wollen.
    Die Frage ist nur WOFÜR tun wir das alles? Wofür streben wir nach all diesen Idealen?

    Hier nun der Tipp: Frage dich selbst, woher der Anspruch kommt? Machst du es für dich oder brauchst du die ‚Likes‘?

    Eine ganze Generation junger Menschen hängt gerade in der ‚Anerkennungsfalle‘.
    Facebook, Instagram unterstützen diese Anerkennungssucht. Selbstinszenierung und Selbstwertgefühl sind eng verbunden und machen verletzlich, wenn die Anerkennung ausbleibt…
    Frag Dich einfach, wie du dich fühlen würdest, wenn die Anerkennung ausbleibt für beruflichen Erfolg, sportliche Leistung, gutes Aussehen …

    Wer bist du ohne dass andere dich ‚liken‘?

    Kannst du dir dann trotzdem selber ein ‚like’ geben, ohne dass du es dir verdienen musstest?

    Wenn du an dieser Stelle ein aufrichtiges ‚Ja‘ sagen kannst, dann hast du alles, um der ‚Anerkennungsfalle‘ zu entkommen.

    Du brauchst weder deinen Eltern, Bekannten, Nachbarn, Arbeitskollegen oder anonymen Followern zu gefallen. Du bist wie du bist und lebst deine Ansprüche, weil es dir so gefällt.

    Und wenn es mal zu anstrengend wird, dann kannst du deine Ansprüche reflektieren oder einfach mal denken ‚Nobody is Perfect!‘

    Deine Cornelia Wirth

  • Stressfrei durch den Alltag – Tipp 2 – locker bleiben

    Kennst du das auch, du hast den Eindruck so richtig läuft es momentan nicht? Vielleicht gibt es auch wirkliche Schwierigkeiten, die gerade in deinem Leben aufgetreten sind?

    Es ist keine Kunst gut drauf zu sein, wenn gerade alles läuft!

    Doch nicht zu ‚verkanten‘, den Kopf hängen zu lassen, wenn irgendwie der Wurm drin ist und der Erfolg sich nicht einstellt oder sogar Misserfolge oder schwierige Situationen deinen Weg begleiten … dies ist eine wahre Herausforderung für das eigene ‚Er-leben‘, denn dann wird es oft eng mit dem Elan, der Zuversicht und der inneren und äußeren Haltung.

    Unser Denken führt uns hier gerne in die kontraproduktive Richtung!

    Wir fangen an nicht nur besorgt zu sein – wozu das führt kannst du gerne nochmals im Tipp 1 nachlesen – sondern wir fangen an, Hochrechnungen anzustellen, was jetzt alles passieren kann, wir ‚katastrophisieren‘ und malen uns schreckliche Folgen aus. Oder wir fühlen uns als ‚Opfer‘ der Gegebenheiten und erstarren wie das Kaninchen beim Anblick der Schlange. Wir hängen in Grübelfallen … Wieso ist das schon wieder passiert, wieso wieder mir? Oder wir demoralisieren uns (und oft auch andere) mit Sätzen, „das hat doch eh keinen Sinn, das bringt sowieso nichts mehr!“

    Wenn wir in diesen Stressmustern gefangen sind, dann wird es nahezu unmöglich aktiv zu werden, um da wieder heraus zu finden und nach Lösungen zu suchen.

    Doch genau hier ist es richtig und wichtig das eigene Denken zu verändern!

    Unser Denken funktioniert wie eine Taschenlampe, ich erhelle den Bereich auf den es gerichtet ist.

    Also, was hilft?

    Nimm dir etwas Zeit und überlege, was das schlimmste ist, was passieren könnte … oder das was du am meisten befürchtest… Schaue es dir einen Moment an… vielleicht schreibst du es dir auf.

    Doch dann schwenkst du die Taschenlampe in die Richtung des gewünschten Ergebnisses, also das was du stattdessen erreichen möchtest… und versuchst dir vorzustellen wie es dir gelingt… Du kannst auch dieses gerne aufschreiben und irgendwo sichtbar machen für die tägliche Erinnerung.

    Vielleicht zerknüllst du einfach deine vorigen Befürchtungen und wirfst sie in den Müll?

    Klar, es gibt immer auch große Herausforderungen bei denen es nicht einfach ist!

    Doch ‚locker bleiben‘ heißt nicht etwas locker zu sehen!

    Im Fahrsicherheitstraining geht es auch nicht darum, wenn die Kontrolle über das Fahrzeug verloren gegangen ist, den Baum nicht als Gefahr zu sehen, sondern den Fokus der Aufmerksamkeit ganz schnell auf die Lücke zu legen, damit die Kollision mit dem Baum nicht zur Lebensgefahr wird.

    Also, mach dich nicht verrückt durch negative Gedanken, sondern konzentriere dich auf das gewünschte Ergebnis. Bleibe zuversichtlich und locker, auch wenn sich schwierige Situationen einstellen.

    Einen guten Kapitän erkennt man im Sturm!

    Gutes Ankommen, Deine Cornelia Wirth